8.9.
- 2009
Das Internet-Manifest
17 Thesen wollen das digitale Zeitalter erklären.
Sehr nüchtern und mit dem Charme einer Hausordnung wurde gestern das Internet-Manifest veröffentlicht. Die 17 Behauptungen wollen erklären, wie der heutige Journalismus funktioniert.
Die allgemein gehaltenen Thesen fordern unter anderem das die Medien „ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen“ müssten, anstatt sie zu ignorieren. Zudem gelangen die Medien zu schnell in den Strudel der "gleichförmigen Massenware". Wer auf Dauer ein Publikum gewinnen wolle, müsse "herausragend" und "glaubwürdig" sein. So in dem Artikel der Welt-Online.
Das Thema Netzsperren und Kinderpornografie darf natürlich auch nicht fehlen:
„Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit“.
Das Thema Geld bleibt leider aussen vor und somit hinterlassen die Thesen einen schöngeistigen Eindruck die Welt der Medien zu verbessern.
Etwas Gutes hat es ja. Es ist eine Gegenerklärung zu den Plänen der großen Medienunternehmen und Politikern.





