• 9.9.

  • 2009

Schönere Alben und was für die Familie.

Neben den neuen iPod-Modellen gibt es ab sofort iTunes 9 und ein Update für das iPhone OS auf die Version 3.1. Für Steve Jobs war es die erste Keynote in diesem Jahr, nachdem er krankheitsbedingt eine Auszeit nehmen musste.

von: Matthias Wellkamp, am 9.9.2009.

Nicht nur Macs, iphone oder ipod sind Steve Jobs wichtig, sondern auch das Spenden von Organen. Recht offen sprach er über seine gesundheitliche Situation und berichtete von der Leber, die er von einem verstorbenen jungen Mann transplantiert bekommen hatte und rief somit zur Organspande auf.

It’s only rock and roll, but we like it!

Neben dieser wichtigen Nachricht gab es natürlich neue ipods und bei iTunes 9 sind LPs wieder angesagt. Nein nicht aus Vinyl, sondern Alben die Artwork, Videos, Bilder und Songtexte als Extras erhalten, das zuvor als “Cocktail” in der Gerüchteküche kursierte. Für Facebooker gibt es auch noch eine Anbindung, um Informationen über Alben auf das eigene Profil zu posten.

Ziemlich spannend aber aber schon fast spooky ist Genius Mixes. Anhand von Daten, die Apple mit iTunes bisher gesammelt hat, wird aus der Musikbibliothek bis zu 12 verschiedene Endlos-Musikmixe, die Titel eines bestimmten Stils zusammengefasst. Die Synchronisation von iPod und iPhone sollen “intelligent” funktionieren: Es lassen sich einzelne Musikstile oder Fotos mit Gesichtern einzelner Personen oder von einzelnen Orten übertragen. Okay.

Eine Funktion die endlich Realität geworden ist: Home-Sharing. Die Musikbibliothek lässt sich innerhalb des lokalen Netzwerks mit anderen Rechnern synchronisieren, um auf allen die gleiche Sammlung zu haben.

Und das Beste zum Schluß: Unter iTunes ist es jetzt möglich die Apps auf virtuelle Homescreens zu bewegen, die dann mit dem iPhone synchronisiert werden. Vorraustzung ist natürlich iPhone OS 3.1 und iTunes 9.

  • 8.9.

  • 2009

Das Medienkonzentrationsrecht

Der SPD-Kanzlerkandidat Frank-Walter Steinmeier beschäftigt sich mit Vermachtungsstrukturen und legt einen Acht-Punkte-Plan für Medienpolitik vor. Ein neues Medienkonzentrationsrecht soll Verlage vor Googles Macht schützen.

von: Matthias Wellkamp, am 8.9.2009.

Der Acht-Punkte-Plan für Medienpolitik verfolgt das Ziel, die "Leistungsfähigkeit des deutschen Mediensystems zu erhalten" beziehungsweise auszuweiten. Die Vorschläge sind auf Carta verfügbar und werden in dem Band "Media-Governance und Medienregulierung" von Marc Jan Eumann und Martin Stadelmaier erscheinen.

Dazu gehören "Erleichterungen im Pressefusionsrecht für Zeitungen sowie ein Leistungsschutzrecht für Verlage im Urheberrecht, damit kostspielig erstellte Inhalte nicht beliebig kostenlos kommerziell verwertet werden können".

Kurzum: "neue Vermachtungsstrukturen (Google und Co.) klein halten".

Zudem sollen private TV-Sender ihre öffentlichen Aufgaben mehr als bisher nachkommen, auch die deutsche Presseagentur könnte zu einer Stiftung umgewandelt werden, sollte sich das Geschäftsmodell auf Dauer nicht tragen.

  • 8.9.

  • 2009

Das Internet-Manifest

17 Thesen wollen das digitale Zeitalter erklären.

von: Matthias Wellkamp, am 8.9.2009.

Sehr nüchtern und mit dem Charme einer Hausordnung wurde gestern das Internet-Manifest veröffentlicht. Die 17 Behauptungen wollen erklären, wie der heutige Journalismus funktioniert.

Die allgemein gehaltenen Thesen fordern unter anderem das die Medien „ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen“ müssten, anstatt sie zu ignorieren. Zudem gelangen die Medien zu schnell in den Strudel der "gleichförmigen Massenware". Wer auf Dauer ein Publikum gewinnen wolle, müsse "herausragend" und "glaubwürdig" sein. So in dem Artikel der Welt-Online.

Das Thema Netzsperren und Kinderpornografie darf natürlich auch nicht fehlen:
„Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit“.

Das Thema Geld bleibt leider aussen vor und somit hinterlassen die Thesen einen schöngeistigen Eindruck die Welt der Medien zu verbessern.

Etwas Gutes hat es ja. Es ist eine Gegenerklärung zu den Plänen der großen Medienunternehmen und Politikern.

  • 4.9.

  • 2009

Rumänen-Rüttgers...

...verliert sich im Rausch der Worte.

von: Matthias Wellkamp, am 4.9.2009.

Vorneweg: Herr Rüttgers hat sich entschuldigt. Aber was war geschehen? Es ist schon eine Weile her, dass Herr Rüttgers folgendes bei einer Kundgebung in Duisburg, am 26 August gesagt hat (Videos gibts bei der Bild, Youtube und wohl auch bei der SPD):

"Im Unterschied zu den Arbeitnehmern hier im Ruhrgebiet kommen die in Rumänien eben nicht morgens um sieben zur ersten Schicht und bleiben bis zum Schluss da. Sondern sie kommen und gehen, wann sie wollen, und wissen nicht, was sie tun."

Herr Rüttgers, als Politiker kommen Sie doch bestimmt ganz viel in der Welt rum und wahrscheinlich waren Sie auch mal in Rumänien. Wenn nicht, dann sollten Sie das mal nachholen. Es lohnt sich! Ich war schon da. Und wissen Sie was? Es gibt in Rumänien mehr deutsche Wurzeln, als den meisten Menschen in Deutschland überhaupt bewusst ist.

Und wie war das noch mit den rumänischen Arbeitern, die auf deutschen Baustellen ehrlich gearbeitet haben und wochenlang auf ihren Lohn warten mussten?

Aber Sie haben sich ja entschuldigt.

  • 4.9.

  • 2009

Achtung! Googleaner.

Manchmal stehen die nur so rum, versperren die Strassen
und werden immer mehr!

von: Matthias Wellkamp, am 4.9.2009.

Per Shuttle-Bus kommen die Googleaner aus der Stadt in die Provinz. Das Hauptquartier der Spezies liegt im Süden von San Fransisco, etwa 40 Minuten Fahrzeit entfernt und überfallen regelmäßig schon seit Jahren die beiden aufgebrachten Bezirke „Mission“ und „Noe Valley“.

Die ganze Geschichte gibts bei Basicthinking.

  • 3.9.

  • 2009

Digg - Nofollow

Digg hat eine kleine, aber dennoch wichtige Änderung vorgenommen: Alle Links denen Digg nicht traut, werden mit Hilfe dem Attribut "rel=nofollow" bestraft.

von: Matthias Wellkamp, am 3.9.2009.

Das Social-News Portal Digg gilt allgemein als Traffic-Quelle, wenn man es mit seinem Artikel auf die Startseite von Digg schafft. Gerade die Spammer erhoffen sich davon mehr Besucher. Wie das funktionieren soll, beschreibt Digg nicht. Auf Seo2feel gibt es ein Paar Gedanken dazu.

Bei Techcrunch geht man davon aus, dass eine populäre Story auch andere Links aufweisen sollte, als nur eine Verlinkung von Digg.

Seit 2007 gibt es schon das nofollow-Thema bei Digg und in dem Zeitraum hat man auch bei Wikipedia beschlossen alle Links mit dem umstrittenen Attribut nofollow auszustatten.

Hier die Mitteilung aus dem Digg-Blog:

Hi all,
We’ve made a few changes to the way Digg links to external sites that may impact some folks in the SEO community. These changes reduce the incentive to post spammy content (or link spam) to Digg, while still flowing ’search engine juice’ freely to quality content. We’ve added rel=”nofollow” to any external link that we’re not sure we can vouch for. This includes all external links from comments, user profiles and story pages below a certain threshold of popularity.

This work was done in consultation with leading experts from the SEO/SEM and link spam fields, in an effort to lookout for the interests of content providers and the Digg community. As always, we will closely monitor these changes in the wild and iterate based on feedback.

Cheers,
John

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