• 8.9.

  • 2009

Das Internet-Manifest

17 Thesen wollen das digitale Zeitalter erklären.

Sehr nüchtern und mit dem Charme einer Hausordnung wurde gestern das Internet-Manifest veröffentlicht. Die 17 Behauptungen wollen erklären, wie der heutige Journalismus funktioniert.

Die allgemein gehaltenen Thesen fordern unter anderem das die Medien „ihre Arbeitsweise der technologischen Realität anpassen“ müssten, anstatt sie zu ignorieren. Zudem gelangen die Medien zu schnell in den Strudel der "gleichförmigen Massenware". Wer auf Dauer ein Publikum gewinnen wolle, müsse "herausragend" und "glaubwürdig" sein. So in dem Artikel der Welt-Online.

Das Thema Netzsperren und Kinderpornografie darf natürlich auch nicht fehlen:
„Internet-Zugangssperren gleich welcher Form gefährden den freien Austausch von Informationen und beschädigen das grundlegende Recht auf selbstbestimmte Informiertheit“.

Das Thema Geld bleibt leider aussen vor und somit hinterlassen die Thesen einen schöngeistigen Eindruck die Welt der Medien zu verbessern.

Etwas Gutes hat es ja. Es ist eine Gegenerklärung zu den Plänen der großen Medienunternehmen und Politikern.

  • 4.9.

  • 2009

Rumänen-Rüttgers...

...verliert sich im Rausch der Worte.

Vorneweg: Herr Rüttgers hat sich entschuldigt. Aber was war geschehen? Es ist schon eine Weile her, dass Herr Rüttgers folgendes bei einer Kundgebung in Duisburg, am 26 August gesagt hat (Videos gibts bei der Bild, Youtube und wohl auch bei der SPD):

"Im Unterschied zu den Arbeitnehmern hier im Ruhrgebiet kommen die in Rumänien eben nicht morgens um sieben zur ersten Schicht und bleiben bis zum Schluss da. Sondern sie kommen und gehen, wann sie wollen, und wissen nicht, was sie tun."

Herr Rüttgers, als Politiker kommen Sie doch bestimmt ganz viel in der Welt rum und wahrscheinlich waren Sie auch mal in Rumänien. Wenn nicht, dann sollten Sie das mal nachholen. Es lohnt sich! Ich war schon da. Und wissen Sie was? Es gibt in Rumänien mehr deutsche Wurzeln, als den meisten Menschen in Deutschland überhaupt bewusst ist.

Und wie war das noch mit den rumänischen Arbeitern, die auf deutschen Baustellen ehrlich gearbeitet haben und wochenlang auf ihren Lohn warten mussten?

Aber Sie haben sich ja entschuldigt.

  • 4.9.

  • 2009

Achtung! Googleaner.

Manchmal stehen die nur so rum, versperren die Strassen
und werden immer mehr!

Per Shuttle-Bus kommen die Googleaner aus der Stadt in die Provinz. Das Hauptquartier der Spezies liegt im Süden von San Fransisco, etwa 40 Minuten Fahrzeit entfernt und überfallen regelmäßig schon seit Jahren die beiden aufgebrachten Bezirke „Mission“ und „Noe Valley“.

Die ganze Geschichte gibts bei Basicthinking.

  • 3.9.

  • 2009

Digg - Nofollow

Digg hat eine kleine, aber dennoch wichtige Änderung vorgenommen: Alle Links denen Digg nicht traut, werden mit Hilfe dem Attribut "rel=nofollow" bestraft.

Das Social-News Portal Digg gilt allgemein als Traffic-Quelle, wenn man es mit seinem Artikel auf die Startseite von Digg schafft. Gerade die Spammer erhoffen sich davon mehr Besucher. Wie das funktionieren soll, beschreibt Digg nicht. Auf Seo2feel gibt es ein Paar Gedanken dazu.

Bei Techcrunch geht man davon aus, dass eine populäre Story auch andere Links aufweisen sollte, als nur eine Verlinkung von Digg.

Seit 2007 gibt es schon das nofollow-Thema bei Digg und in dem Zeitraum hat man auch bei Wikipedia beschlossen alle Links mit dem umstrittenen Attribut nofollow auszustatten.

Hier die Mitteilung aus dem Digg-Blog:

Hi all,
We’ve made a few changes to the way Digg links to external sites that may impact some folks in the SEO community. These changes reduce the incentive to post spammy content (or link spam) to Digg, while still flowing ’search engine juice’ freely to quality content. We’ve added rel=”nofollow” to any external link that we’re not sure we can vouch for. This includes all external links from comments, user profiles and story pages below a certain threshold of popularity.

This work was done in consultation with leading experts from the SEO/SEM and link spam fields, in an effort to lookout for the interests of content providers and the Digg community. As always, we will closely monitor these changes in the wild and iterate based on feedback.

Cheers,
John

  • 3.9.

  • 2009

Die neue Telekom...

...bloggt wieder und sieht schick aus.

Wie ich gerade auf Basic Thinking gelesen habe, gibt es jetzt ganz neu das Blog der Deutschen Telekom: Die neue Telekom. Die Gestaltung der Seite ist gut gelungen, auch die Bedienbarkeit. Der Bildwechsel im Hintergrund kann eventuell etwas stören – wäre toll, wenn es was zum abstellen gäbe. Die Schrift könnte auch größer. Ach ja... kommentieren ist erlaubt.

  • 2.9.

  • 2009

Ebay verkauft Skype...

...nicht ganz. Für 1,9 Milliarden Dollar gibt es 65 Prozent.
Den Rest behält ebay aber noch. Besser is.

Ebay verkauft Skype

Eine Investorengruppe unter der Führung des US-Unternehmens Silver Lake sind die glücklichen Käufer. Zu den Käufern gehört auch die von Marc Andreessen gegründete Risikokapital-Firma Andreessen Horowitz. Insgesammt ergibt das einen rechnerischen Gesamtwert von 2,75 Milliarden Dollar.

Vor 4 Jahren erwarb ebay die VoIP-Software für 2,6 Milliarden Dollar und setzte sich dabei gegen Google und Yahoo durch, dabei stiegen in der Zeit die Benutzerzahl von 53 Millionen auf 405 Millionen.

Seit einiger Zeit versuchte ebay, sich von Skype zu trennen. Noch im vergangenen Monat hatte das Online-Auktionshaus mit dem Internet-Konzern Google über den Verkauf von Skype verhandelt. Google hatte jedoch verzichtet. Was sich für die Skype Benutzer ändert, bleibt leider abzuwarten.

Längere Artikel gibt es unter:

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